exhibition

[XIII. Jahrgang. I. Ausstellung]. Ausstellung von Werken Johann Sperls


ID: 924, Status: proof read
Exhibition period:
09/09/1910 - ca. 25.09.1910
Type:
solo
Organizing Bodies:
Paul Cassirer
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Catalogue Entries: 69
Artists: 1
Gender: female: 0, male: 1
Nationalities: 1
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Date Title City Venue Type
Catalogue
[XIII. Jahrgang. I. Ausstellung]. Katalog der Ausstellung von Werken Johann Sperls. 1910.
Nr. of pages: 36, Page number information taken from: Echte/Feilchenfeldt 1910-1912, 2016, p. 69..
Preface
Mackowsky, Hans: Johann Sperl.

„Johann Sperl
Von Hans Mackowsky

Auf eine seltene und schöne Art ist im Leben von Johann Sperls Kunst und Menschentum verknüpft. In hellstem Licht strahlt längst, was er Wilhelm Leibl gewesen, und je mehr man davon hört, je reicher wird das Bild von Güte, Beharrlichkeit und Glaubensstärke, die er in dieser Lebensfreundschaft bewährt hat. Nun diese große Sonne neben ihm erlosch, um die er für viele nur wie ein Trabant zu kreisen schien, bemerkt man erst den milden Eigenglanz dieses Sternes, dessen Feuer kein erborgtes Licht war, der seine Bahn nach selbstgewähltem Gesetz durchlief und jetzt in seinen Zenith tritt.
Wie reich hat sich noch in den letzten zehn Jahren, seit Leibl von ihm ging, seine Kunst entfaltet! Ja, sie ist eigentlich erst in dieser Zeit zu ihrer letzten Höhe emporgestiegen. Vielleicht war diese Vereinsamung, dies ganz Sich-selbst-Gehören eine harte Notwendigkeit, um das Höchste von sich selbst zu erreichen; vielleicht auch, daß die späte Anerkennung, die er nach Leibls Tod fand, sein Inneres höhte, seine Kraft beflügelte. Wie dem auch sei – erst diese letzten Werke krönen sein Schaffen und schließen eine Entwicklung ab, die ohne sie auf halbem Wege stehen geblieben wäre.
Wenn seine Freunde sich zusammentun, zur Feier des Siebzigjährigen sein Schaffen in allen Phasen zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auszubreiten, so leitet sie nicht nur ein Gefühl der Dankbarkeit und Verehrung. Sie erachten es für ihre Pflicht, in einer Zeit, wo der Ruf nach nationaler Kunst immer lauter erhoben wird, einem Meister den Weg zum Herzen des Volkes zu eröffnen, in dem die besten deutschen Eigenschaften, Wahrhaftigkeit und Empfindungstiefe, mit einer Lust am Bilden, einem Drange nach Schönheit vereinigt sind, die ihn harte Arbeit, in steter Treue zu sich selbst zu einem ganzen Künstler reifen ließen.
Aus kümmerlichen, ländlichen Verhältnissen, in entbehrungsreicher Jugend, ohne Schulbildung, ohne Unterstützung hat Sperl seinen Weg zur Kunst gefunden. Seine späten Lehrjahre, nachdem ihm die Tagesfron über die Steinplatte die Mittel erst dazu hatten verdienen helfen, absolvierte er an der Akademie in München, erst bei Anschütz, dann in der Meisterklasse A. von Rambergs. Ramberg, selbst Österreicher, in Prag und Dresden, zuletzt in Wien unter Schwind gebildet, in der Hauptsache Genremaler und Illustrator, brachte der damaligen Münchener Kunst die gefällige, leichte, liebenswürdige Wiener Tradition zu, die für uns heute in dem Namen Waldmüller verkörpert scheint. Selbst ausgezeichneter Techniker, wirkte er durch sein Vorbild noch mehr wie durch seine Lehre. Als ein fertiger Genremaler ging Sperl aus diesem Atelier hervor, und viele Jahre hindurch beschäftigten ihn nun jene Genrestücke, von denen unsere Ausstellung in der ‚Schmückung zum Fest‘ (No. 3) eine Probe bringt. Anspruchslos in der Erfindung, der breiten Unterschicht des Volkes entnommen, mit der er sich durch seine Herkunft verwachsen fühlte, sorgfältig durchdacht und reich in der Komposition, dazu von peinlichster Gewissenhaftigkeit in der Ausführung, fanden diese Bilder bald ihre Liebhaber – viele gingen nach Amerika –, und ihr Erfolg hätte manches anderen Ehrgeiz allzu schnell schläfrig gemacht. Aber Sperl fühlte, daß dieses mühevolle Atelierstudium, dies Arbeiten nach dem städtischen Modell in ländlicher Tracht, dies ewige Bedachtnehmen auf Arrangement und Wirkung ihn ebenso verdrießlich und ungeduldig machte, wie es seinen Wahrheitsdrang nach Natur unbefriedigt ließ. Wie das Evangelium einer neuen künstlerischen Freiheit erschien ihm, was um das Jahr 1870 von der Westgrenze, aus Frankreich herüberkam; Courbet, der 1869 seine Werke voll ungebrochener malerischer Naturanschauung selbst in München einführte, und mehr noch Millet und die Barbizonschule, für deren Bekanntwerden zugleich in Schrift und Wort (Ludwig Pfau) Sorge getragen wurde. Mit diesen Meistern kam die Erlösung vom Anekdotischen in die neue deutsche Kunst.
Ganz allmählich, in natürlichem Wachstum, ohne Unterstützung hat auch Sperl in diesen Jahren sich befreit. Nicht so sehr bestimmend als fördernd kam seine Freundschaft zu Leibl hinzu. Denn es vergingen noch Jahre, bis äußerlich das Leben der beiden in eins floß. Von einer ‚Beeinflussung‘, wie sie nur auf Unselbständige und Schwankende hätte stattfinden können, darf nicht gesprochen werden. Ganz organisch hat sich bei Sperl die Umwandlung des Genremalers in den Landschafter vollzogen: gleichsam verpuppt steckte der eine in dem andern und schlüpfte heraus.
Gerade die großen Genreszenen, von denen sich Sperl ihrer Verkäuflichkeit wegen erst langsam lossagte, zeigen das. Wenn sich im Figürlichen noch ein Rest von Unfreiheit, von Abhängigkeit dem Modell gegenüber bemerkbar macht, so stehen sie in Hinsicht des Beiwerkes, der Kulisse schon auf großer künstlerischer Höhe. Deutlich lassen sie merken, wo die eigentliche Freude und Lust des Malers lag. Diese Waldwege, diese Vorplätze mit der hölzernen Altane, diese Bauernstuben mit dem Blick durch die kleinen Fenster ins Freie sind in ihrer feinen Tonigkeit mit rechter Wonne gemalt; man fühlt, wie der Maler hier Vertrautes, Selbstgeschautes schildert und sich an ihm für den Zwang, den der Vorwurf ihm sonst auferlegte, erholt. Zu erfahren und anerkannt zu sehen, daß ein Bild nur einen malerischen Inhalt haben dürfte, um gerechtfertigt zu sein; daß es nur darauf ankäme, ‚die Natur aus der Natur zu reißen‘, das half ihm, sich ganz auf sich selbst zu stellen und nur zu malen, was ihn freute, nicht mehr, was man verlangte. So brach er denn die Brücken hinter sich ab und ging, die selbstgewählte Einsamkeit mit Leibl zu teilen.
Was nun entstand, trägt den Charakter der Studie, in selbstvergessener Sorgfalt unmittelbar vor der Natur ausgeführt, bescheiden im Format. Es war wie ein Anknüpfen an die erste Zeit, wo er in den malerischen Winkeln Alt-Nürnbergs oder auf dem Lande Studien zu Kompositionen gemalt hatte. Aber nun war die Studie Selbstzweck geworden und das Auge selbständig. Wenn in den früheren Arbeiten bei aller Breite des Strichs und Weichheit des Vortrags doch eine Abhängigkeit von jener Kultur des farbigen Sehens zu spüren ist, die auf der Münchner Akademie von 1870 herrschte, so zeigen diese neuen Arbeiten auch nicht die leiseste Spur konventioneller Farbigkeit. Ein eng abgegrenztes Stück Natur ist mit porträtartiger Treue wiedergegeben: ein umschatteter Wiesengrund, ein Krichhofsgatter, ein Stückchen Obsthalde, ein blühender Baum, die bunte Wirnis eines Vorgartens, ein Bauernhaus in der malerischen Verschobenheit seines Alters. Figürliches, auch als Staffage, fehlt ganz; nur später, als sich Liebhaber fanden, hat Sperl hin und wieder etwas Figürliches hinzugemalt, nicht immer zum Vorteil des Ganzen. Vorläufig fehlten die Liebhaber, und es waren entbehrungsreiche Jahre, manchmal schlimmer noch, als selbst Freund Leibl, der in harten Kämpfen ganz mit sich selber beschäftigt war, ahnte.
Zu einem gewissen Abschluß kamen diese Arbeiten, als die beiden Freunde erst in Aibling (1881-1892) und dann in Kutterling seßhaft wurden. Damals entstanden die gemeinsamen Bilder Leibls und Sperls, die, wie sie Dokumente ihrer Freundschaft, so auch ihrer Kongenialität sind allen voran der Birkhahnjäger, Leibl selbst, der durch das herbstlich hohe Ried des Moores streift – eine der allerschönsten Landschaften Sperls. Um das kleine Atelierhaus bei der Hofmühle in Aibling, das Leibl sich erbaut hatte, mit seinem Blick auf die weite Hochebene, streifte Sperl mit entzücktem Auge, und die Laube mit den Kapuzinerkressen, der brennende Mohn in dem Gärtlein hat ihn mehrfach beschäftigt.
Kein Ort aber war so sehr die Heimat dieser Landschaftskunst Sperls geworden als das abseits der Landstraße unter Obstbäumen versteckte, am Fuß des Farrenpoint mit wenigen bäuerlichen Anwesen angelagerte Kutterling. Hier fand er, schon über die fünfzig hinaus, sein Zuhause. Hier hat er alles gemalt, was dieser schöne Fleck Erde seinen beglückten Maleraugen darbot: die frühlingsbunt überblühten Wiesen, unabsehbar leuchtend in zitterigem Farbenglanz, den sonnendurchblitzten Waldpfad auf der ansteigenden Höhe des Gebirges, die weitausgreifenden Blätterdächer der Obstbäume, die Halden und Wege ums Haus mit der Staffage von Kindern und Hühnern. Auch dem Interieur wandte er sich wieder zu und führte uns in die stillen Räume, wo das Holzwerk an Decke und Diele, das geringe Hausgerät dunkel und tonschön kontrastiert mit dem gedämpften Licht der frisch geweißten Wand. Und wo das kleine Fenster mit der hellen Laibung einen Augenblick in die summende grüne Sommerstille draußen gewährt. Aufmerksam sieht er dem Spiel der Jahreszeiten zu, verträumt sich in die Gobelintöne des Herbstes und malt, das schützende Haus im Rücken, den glitzernden flaumigen Schnee, auf den die kahlen Bäume durchsonnte blaue Schatten werfen. Das Leben und Treiben der Einwohner, Jagd und Holzschlag, der Auf- und Abtrieb von der Alm macht ihm neue Lust, Figürliches zu wagen; seine Vertrautheit mit den Menschen dort bewahrt ihn vor der Geziertheit und Unnatur der Berufsmodelle. So entsteht z.B. das Jagdbild (No. 47), auf dem, zum Unterschiede zu den längst überwundenen Genrebildern, alles Gestellte und Arrangierte ausgeschaltet ist und die Gruppe ganz ungewollt, gewissermaßen wie ein Reflex der Landschaft wirkt, eins geworden mit ihrer Umgebung.
Ganz ungesucht und ungekünstelt rundet sich ihm, was er malt, zum bildmäßiger Erscheinung. Da ist nichts komponiert und alles bis aufs Letzte frisch und unverdrossen von der Natur vollendet. Noch liebt der Künstler Motive mit engbegrenzten Horizont, bevorzugt mehr den Einblick als den Umblick. Nach Leibls Hingang aber regt es sich in ihm wie ein neues Augenaufschlagen. Und nun fängt sein Blick an, die Weite zu überfliegen, hineinzutauchen auch in das ahnungsvolle Über-ihm, in diesen Himmel, dessen wanderhaftes Wolkenleben das Land in seiner trächtigen Ruhe recht zum Bewußtsein kommen läßt. In steigender Wirkung, geben die Bilder dieser letzten zehn Jahre erst die großartige Physiognomie der Gegend wieder, von der stolz und reich geschwungenen Linie der Gebirgskette, aus der so eigenwillig das Massiv des Wendelsteins herausspringt, bis zu den zarten Überschneidungen des violetten Torfmoors, das sich meilenweit am untersten Fuß der Berge hindehnt. Und darüber in flüssigem Glanz der geheimnisvolle Heereszug der Wanderwolken. Aber wie umfassend auch das Gesichtsfeld, nichts Panoramahaftes drängt sich auf. Der Standpunkt ist höchst individuell gewählt, mit Jägerlist, möchte man sagen, der Punkt auf langen Pürschgängen beschlichen, von dem aus das Motiv in seinem Reichtum sicher gefaßt werden konnte. Und ebenso treffsicher arbeitete das Auge in der Erfassung der koloristischen Werte, wie sie sich, der Ferne zu, leise und allgemacht verschleiern.
Auch die Technik hat sich langsam und stetig verändert. Ähnlich wie Leibl hat Sperl zuerst einen kräftigen Strich einen unvertriebenen Farbenansatz bevorzugt, um dann zu einer weicheren, verschwimmenderen Behandlung überzugehen. Dieser Prozeß ist nun auch in den Werken der letzten Periode vollendet – im Gegensatz zu der Malweise des Tages, aber in genauester Fühlung mit der Natur, unter ihrer unausgesetzten Kontrolle. Denn das Licht arbeitet mit zarten Händen, schafft weiche Übergänge, entkörpert das Materielle der Farbe. Und nicht als ein reicher Behang der Gegenstände, sondern als ein ruhig leuchtendes Ausstrahlen, als etwas Seelenvolles, Ungreifbares ist alles farbige Wesen diesem Künstler je länger, je mehr erschienen. Als eine Melodie, die still und stetig die Natur durchtönt. Je tiefer er in das Problem eindrang, je mehr hellte sich seine Palette auf. Von den gedämpften, stumpfen und schweren Tönen seiner landschaftlichen Anfänge, in denen es nachhallt wie Erinnerungen an Courbet, wendet sich Sperl dem Hellen, Freundlichen, Durchsonnten zu. Auch in der Farbe hat er seinen eigenen Ton, seine eigene Weise gefunden.
Aber es ist nicht leicht mit Worten zu sagen, worin sein Meisterliches eigentlich besteht. Wie er sich selbst immer nur wohl gefühlt hat abseits von Markt und Menge in seinem versteckten Bereich, dessen Wunder und Herrlichkeiten ihm wie einem freundlichen Berggeist untertan sind, so lebt auch in seinen Bildern eine frohe Beschaulichkeit, die um ihrer selbst willen da ist und sich selbst Genüge tut. Alles Laute, Absichtsvolle ist ihm fremd. Sie zeigen keinen Zug zum Dekorativen, keine Tendenz zum Stilisierten. Aber sie haben auch nichts Reaktionäres, nichts Altmodisches, so wenig wie der Geschmack ihres Schöpfers. Man erstaunt, wie offen in seiner Zurückgezogenheit sich Sperl Auge und Ohr zu bewahren wußte für alles Neue und Neueste, wie vorurteilslos sein Urteil ist, wie willig sein Anerkennen. Er bewundert die modernen Franzosen, und seine altbegründete Freundschaft zu Max Liebermann beruht auf immer erneuter neidloser Freude an starkem Wollen und reifstem Können. Aber seine eigene Art ist zu fest, sein Kunstwille zu unbeirrbar, um von der eigenen Spur abzuweichen.
Er hat lange und unverdrossen gesucht, bis er den Weg zu sich selbst fand. Nun ist er am Ziel, im Innersten eins mit sich selber.
Nicht ein Studium, eine verwickelten und weit hergeholten kunstgeschichtlichen Kenntnisse, keine technischen Erwägungen sind für den Genuß dieser Werke erforderlich; es wäre lächerlich, eine Terminologie moderner Kunstbetrachtung in Anwendung zu bringen. An Stelle deren bedingen sie ein Stilwerden, ein Sich-Versenken und Sich-Vergessen, ein Hineinschauen und Hineinhorchen. Dann erst erschließen sie sich mit ihrer stillen Schönheit, mit der Überredungskunst ihrer inneren Wahrhaftigkeit, mit ihrer Empfindungstiefe und mit ihrer Ehrlichkeit – alles Eigenschaften, die deutsche Kunst von je ausgezeichnet haben.
Ruhevolle Heiterkeit, ein friedliches Behagen und ein unendliches Loblied auf alles Geschaffene, das sind die Stimmungsmerkmale einer Sperl’schen Landschaft. Und daß es ihm gelang, so rein und restlos seine Malerei in Empfindung aufgehen zu lassen, das sichert ihm einen Ehrenplatz unter den Meistern der deutschen Landschaft, zu deren Besten ihn schon Leibl gezählt hat."
Additional Information
Traveling Exhibition
Note
Catalogue has reproductions on pages 5, 9, 13, 23, 27, 31.
Additional Notes
Catalogue entries information taken from: Echte Bernhard; Walter Feilchenfeldt: Kunstsalon Paul Cassirer. Die Ausstellungen 1910-1912. Wädenswil 2016. pp. 71-74.
Catalogue date information: "September 1910". Additional date information taken from: Echte Bernhard; Walter Feilchenfeldt: Kunstsalon Paul Cassirer. Die Ausstellungen 1910-1912. Wädenswil 2016. p. 43.
Further exhibition venues: - Kunstverein Frankfurt, 10/1910 - Kunstverein München, 11/1910 See: Echte Bernhard; Walter Feilchenfeldt: Kunstsalon Paul Cassirer. Die Ausstellungen 1910-1912. Wädenswil 2016. p. 74.

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+Artists’ Age at Exhibition Start(Bar Chart)

+Artists’ Nationality(Pie Chart)

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+Catalogue Entries by Type of Work(Pie Chart)

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Name Date of Birth Date of Death Nationality # of Cat. Entries
Johann Sperl 1840 1914 DE 69
Recommended Citation: "[XIII. Jahrgang. I. Ausstellung]. Ausstellung von Werken Johann Sperls." In Database of Modern Exhibitions (DoME). European Paintings and Drawings 1905-1915. Last modified Feb 8, 2019. https://exhibitions.univie.ac.at/exhibition/924